M. Sc. Sandra Eichardt

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Behavioral Social Policy

M.Sc. Sandra Eichardt

Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, G22C-207

Current projects

Advice-giving on upcoding
Duration: 01.07.2024 to 31.08.2027

Diagnosis-Related Groups (DRGs) improve cost transparency in hospitals but create incentives to classify patients into higher-paying DRGs (upcoding). Physicians in hospitals typically lack these direct incentives. However, decisions in organizations are rarely made in isolation, and the exchange of information shapes the behavior of groups. Field data make it difficult to identify upcoding and related communication at the individual level. To address this, I employ a controlled laboratory experiment to investigate the effect of advice-giving on medical upcoding.

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Leibniz WissenschaftsCampus "Herausforderungen im Gesundheitswesen" Leiterin des Projekts The role of online-medical service provision
Duration: 01.07.2020 to 31.12.2026

Heutzutage können Patienten in vielen Ländern Ärzte nicht nur persönlich, sondern auch über Video-Chat oder Fragebögen kontaktieren. In den letzten Jahren, und insbesondere während der COVID-19-Pandemie, sind telemedizinische Methoden in der medizinischen Versorgung wichtiger denn je geworden. Diese neuen Behandlungsformen können zwar die Zugänglichkeit der Ärzte für immobile Patienten oder für Patienten in dünn besiedelten Regionen verbessern, aber auch die Beziehung zwischen Arzt und Patient sowie das Behandlungsergebnis beeinflussen. Über die Auswirkungen telemedizinischer Methoden auf die Qualität der Gesundheitsversorgung ist allerdings bislang noch recht wenig bekannt.
In diesem Projekt wollen wir systematisch untersuchen, wie telemedizinische Methoden das Verhalten und das Behandlungsergebnis in der Beziehung zwischen Arzt und Patient beeinflusst. Die in diesem Projekt durchgeführten Untersuchungen basieren auf kontrollierten Laborexperimenten. In den letzten Jahren hat die gesundheitsökonomische Forschung begonnen, diese Art von Experimenten einzusetzen, um die Verhaltenseffekte verschiedener Merkmale der Entscheidungsumgebung von Ärzten und Patienten zu testen. Im Labor können ceteris paribus Veränderungen von Parametern durchgeführt und deren Auswirkungen auf das individuelle Verhalten direkt beobachtet werden. Externe Aspekte wie Patienten- oder Arztcharakteristika können isoliert werden, und wenn sich das Verhalten ändert, kann diese Variation auf den veränderten Parameter (z.B. die Art der Online-Interaktion) zurückgeführt werden.
Im ersten der drei Teilprojekte konzentrieren wir uns zunächst auf Ärzte und isolieren die Effekte, die bestimmte Online-Merkmale auf ihre Kommunikations- und Behandlungsentscheidungen haben. Im zweiten Teilprojekt verlagert sich der Fokus auf die Patienten, wodurch Fragen untersucht werden können, die sich direkt auf die Reaktionen der Patienten auf spezifische Online-Tools beziehen. Im dritten Teilprojekt liegt der Schwerpunkt stärker auf der Interaktion zwischen Ärzten und Patienten. Unsere Ergebnisse sollen nicht nur Einblicke in die Gestaltung effektiver telemedizinischer Werkzeuge geben, sondern auch die theoretische Forschung über die Beziehungen zwischen Arzt und Patient bereichern.

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Last Modification: 27.05.2025 -
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